Skip to main content

Szerző: Hoffmann Jens

One night in Bangkok by Jens James Hoffmann

Contributed by feature reporter Jens Hoffmann

A foodtrip brought us to Bangkok.

We checked in at the Mandarin Oriental.

BKK is like a puzzle and the Mandarin is a destination in itself.

 

It host royal guests and international visitors – their favourite spot to see and be seen.

 

Somerset Maugham used his hotel room as a hospital when he came down with malaria.

John Le Carré wrote much of „The Honourable Schoolboy” in one of the suites.

And Noël Coward would spend hours gazing down at the Chao Phraya, delighting in the river’s varied comings and goings, in particular those of one agile old lady who did a little skip as she punted her craft against the current.

Naturally, there have been some changes in the intervening years, but the River Wing’s 259 rooms and 42 suites would enthrall any guest, whatever their literary prowess.

 

The Oriental opened in 1876 as a seamen hostel built on crown land. Later on it became Thailand’s first luxury hotel, and its royal associations continue to this day. The Garden and Authors’ Wings were spruced upand the finishing touches are being applied to the River Wing at the end of a million renovation.

Jeffrey Wilkes – who’s tackled various other Mandarin Orientals, including Hong Kong and Tokyo – masterminded the design, which also included remodelling and opening out three restaurants (Lord Jim’s, The Verandah and Riverside Terrace). The lobby is much brighter now that the outsize bell-like teak light fittings have been augmented by the addition of four similarly shaped chandeliers, and the two swimming pools revel in a vista of the river that seems almost like a mirage. While part of the hotel’s attraction is its long and rich history, it derives much of its character from its location, in earshot of the ferries’ throaty engines and their coxswains’ eldritch whistles, and with a grandstand view of the constantly changing cavalcade of other vessels.

Start with the balcony: roomy enough to include a daybed and supplying a show-stopping view no matter which floor you’re staying on. Inside, the decor’s leitmotif is Thai but it’s not over-emphatic: hammered brass sculptures, teak flooring and rich Jim Thompson fabrics (incidentally, he once owned The Oriental) are set off by crisp white wooden panelling and vast mirrors that play with the light flooding through the floor-to-ceiling windows. A roomy bath is bordered by marble floors and concave green wall tiles; there’s also a shower and tons of storage space. Mandarin’s own amenities come in natty aluminium bottles (plastic is viewed with pursed lips throughout the property). Technology makes a discreet appearance, and there’s a Japanese loo that obligingly raises its lid at the slightest indication of human approach. Genies, aka butlers, manifest themselves at the touch of a bedside button, though opening the minibar’s artisanal spirits (Chalong Bay white rum, Grandma Jinn’s gin) requires minimal assistance.

How about joy, style and food?

 

In a nutshell if you’re a Mandarin fan.
Take a look.

 

Of the 11 restaurants and bars. Le Normandie has two Michelin stars (one mouthful of the venison with pear and fennel should have been enough to convince the inspectors). The newest is Kinu – Kyoto-style cooking devised by chef Takagi Kazuo and given a delicate Thai twist. Set aside an hour or more for afternoon tea in The Authors’ Lounge. Breakfast by the river gets the day off to a strong start with fresh coconuts, mango and sticky rice and lightly spiced chicken and sides of ham to go with the hash browns and eggs.

The Oriental does much of the royal family’s catering, so the hotel is greatly favoured by hi-so Thais.

Europeans and Americans are attracted by the historical aspects, as are a scattering of wealthy independent Chinese travellers, while the nearby creative district is a draw for the art crowd.

I love Thailand.

Cities we love: New York City by Jens James Hoffman

 

Pompös: Das Hotel Waldorf Astoria

Fast zwei Milliarden Dollar hat die Verjüngungskur des legendären Waldorf Astoria in New York gekostet. Einst gingen Prominente und Mächtige hier ein und aus – und heute? Besichtigung einer Hotel-Ikone Anhören

Merken TeilenDrucken

Als Erstes riecht man eine Mischung aus Sandelholz und Zitrusfrüchten. Raumparfüm gefällt nicht jedem, doch im wieder eröffneten New Yorker Prachthotel Waldorf Astoria ist der Duft so subtil, dass es auch für Puristen erträglich sein mag. Acht Jahre hat die Renovierung des Hotels gedauert, das Conrad Hilton einst als „The greatest of them all“, das großartigste der Welt, ­bezeichnete. Früher war das Haus mit seinen 47 Stockwerken immerhin das höchste Hotel der Welt.

Die Verjüngungskur, die fast zwei Milliarden Dollar kostete, soll das Waldorf Astoria nun wieder zu dem machen, was es einst war: Treffpunkt der Reichen und Schönen, vor allem aber: der Wichtigen – von Queen Elizabeth II. bis zum Dalai Lama übernachteten sie hier, und manche blieben im Fahrstuhl stecken wie einst Nikita Chruschtschow – angeblich. Seit Juli können Gäste wieder hier übernachten, jetzt gibt es statt früher 1400 Zimmer allerdings nur noch 375, die natürlich viel größer und schöner sein sollen. In den oberen Stockwerken sind 372 Eigentums-Millionärsresidenzen entstanden. Vergangene Woche öffneten auch die legendären, denkmalgeschützten Ballsäle mit Namen wie Astor und Basildon. Ist sie also wieder da, die alte Eleganz, konnten die Milliarden den Glanz vergangener Epochen zurückbringen?

Teuer schlafen: Unter 1500 Dollar pro Nacht gibt’s hier kein Zimmer.
Teuer schlafen: Unter 1500 Dollar pro Nacht gibt’s hier kein Zimmer.Reuters

Eine von zwei Treppen aus Marmor und Travertin-Stein muss man von der Park Avenue kommend hinaufgehen, und schon ist da das Herzstück des Hauses, auf das New Yorker und Besucher jahrelang verzichten mussten: die fast drei Meter hohe Standuhr von 1893, angefertigt im Auftrag von Königin Victoria als Geschenk anlässlich der Weltausstellung in Chicago. Verziert ist sie mit den silbergeprägten Relief-Porträts von sechs US-Prä­sidenten, an ihrer Spitze thront eine ­Miniatur-Freiheitsstatue. Die Uhr war auch Mittelpunkt des alten Waldorf Hotels, das die Astor-Familie im selben Jahr gebaut hatte und das 1929 abgerissen wurde, um Platz zu machen für das Empire State Building. Seit 1931 steht sie nun hier – ob die New Yorker den Satz „Meet me at the clock“, triff mich bei der Uhr, ebenfalls wiederbeleben werden? Sie sitzen jedenfalls gern einfach so in Hotel-Lobbys wie dieser herum, häufig mit Laptop.

Der „Waldorf-Cocktail“ mit Absinth kostet 38 Dollar.

Die mobilen Jobber sieht man im Waldorf Astoria noch nicht, und überhaupt fühlt es sich besser an, nicht herumzustreunen, sondern in der Bar Peacock Alley einen Drink zu bestellen oder etwas zu essen – derzeit am besten mit Reservierung. Der „Waldorf-Cocktail“ mit Absinth kostet 38 Dollar, der gleichnamige Salat schmeckt wie im Diner nebenan, solide. So lässt es sich entspannter schauen: Da ist nicht nur die königliche Uhr, sondern auch der Steinway-Flügel von Cole Porter, der hier mehr als dreißig Jahre lang wohnte. Gäste dürfen darauf spielen, selbstverständlich vorsichtig.

Erhalten wurden bei der Renovierung des Designers Pierre-Yves Rochon und des Architekturbüros Skidmore, Owings & Merrill (SOM) auch die Art- déco-Verzierungen an den Wänden sowie die Wandmalereien. Wo es möglich war, blieben die Originale. Und wie vor der Renovierung gehört das Hotel immer noch einer chinesischen Versicherungsgruppe – vorher Anbang, nun Dajia – und wird von der Hilton-Kette betrieben.

Seit einigen Tagen sind zudem die Festsäle eröffnet. Einst fand die Met Gala hier statt, Grace Kelly und Fürst Rainier von Monaco gaben einen Empfang nach ihrer Verlobung, die Hiltons mehrerer Generationen feierten Parties, für Paris Hilton war es wie ihr Wohnzimmer. Jetzt lässt sich auch der Silver Corridor bewundern, eine etwas disneyhafte Flucht aus Lüstern und Deckengemälden mit Putten und Wölkchen am babyblauen Himmel.

The Big Apple hat nun eines seiner Wahrzeichen wieder, auch wenn das Hotel ein wenig wie eine begehbare Kulisse vergangener Zeiten wirkt. Die Renovierung des Waldorf Astoria bewegte die New Yorker dabei längst nicht so sehr wie die des Algonquin Hotels, in dem einst Dorothy Parker beobachtete und kommentierte, was ihren intellektuellen Kreis bewegte. Vor drei Jahren gab es nach der Algonquin-Renovierung wochenlangen Aufruhr, weil vielen, inklusive Kommentatoren der „New York Times“, das Ganze etwas kühl, ja „corporate“, geraten war. Das will sich im Waldorf Astoria niemand nachsagen lassen. Der alte Glamour soll auch der neue sein, und dementsprechend sind die Preise, so lässt sich schließlich Exklusivität herstellen.

Wer hier schlafen möchte, zahlt mindestens 1500 Dollar für ein Zimmer. Doch wie überall in amerikanischen Luxushotels ist der Kunde König, auch was das Outfit angeht. Zwar kann man einiges an modischer Eleganz beobachten – hier ein mutmaßlicher Maßanzug, dort ein schimmerndes Seidenkleid, das wohl nicht von der Stange kommt. Doch, auch wenn es die livrierten Angestellten vielleicht gerne anders hätten: der eine oder andere finanziell gutgestellte Tourist in kurzen Hosen läuft zu den Fahrstühlen, auch eine junge Frau mit Selfiestick und grün schattierter Riesenbrille sitzt neben einer Tasse Kaffee, ihr schwarz-weiß karierter Sweat-Overall erinnert an einen Harlekin.

Und so können die Milliarden den Glamour in den Räumen wieder herstellen, doch einen Dresscode findet man hier nicht. Wer zahlt, der bestimmt. Und vielleicht ist das ganz passend: Peacock Alley war in den alten Zeiten der rote Teppich der Stadt, hierher kam man, um zu sehen und gesehen zu werden. Und heute kommen eben die Influencer und machen eine Instagram-Kachel daraus. Die Exklusivität wird auf diese Weise zwar gestört, aber selbst Millionäre finden Jogginghosen nun einmal bequem. Das subtile Raumparfüm ist hingegen eine Maßanfertigung – „301 Park Avenue“ heißt es, wie die Hoteladresse, es kommt vom Duftspezialisten „Fueguia 1833“, und an der Bar verflüchtigt es sich langsam.

Weitere Informationen unter: www.hilton.com/de/hotels/nycwawa-waldorf-astor

Das Sheraton Frankfurt Airport Hotel feierte seinen 50. Geburtstag

  Von Jens Hoffmann Als das Sheraton Frankfurt Airport Hotel im Jahr 1975 eröffnete, war noch nicht klar, dass es Europas größtes Flughafenhotel – mit 1.017 Zimmern, 28 Suiten, 58 Konferenzräumen (über 4.000 Quadratmeter und dem größten Ballsaal des Rhein-Main-Gebiets werden sollte. Letzen Freitag feierten wir den 50. Geburtstag mit 800 Gästen.    

Schon damals startete das Hotel im „Think big Style“ : 555 Zimmer gab es für Reisende, die vom Terminal direkt zum Hotel laufen konnten.
Das Sheraton war immer schon Teil des Flughafens. Die Fußgängerbrücke vom Terminal 1 führt direkt zum Sheraton. Das Hotel ist direkt an sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Die MICE Industrie nutzt es gerne für Geschäftstreffen und Tagungen. „Wir sind das erste Haus am Platz“, sagt uns General Manager Rick Enders (Photo). Neben dem Sheraton residiert das Frankfurt Airport Marriott mit 233 Zimmern. Die weltgrößte Hotelkette Marriott kaufte 2016 das Unternehmen Starwood, zu dem auch Sheraton gehörte. Man hält die 1.017 Zimmer jeden Tag bereit, denn man weiß nie, was passiert. Sollte eine A380-Maschine nicht mehr starten können, können bis zu 400 Passagieren spontan im Sheraton einchecken.   So manche tatsächliche Katastrophe hat das Sheraton miterleb, am 11. September 2001 wurden 200 Feldbetten im Ballsaal aufgestellt.   Stay easy and relaxed. Das Sheraton hat einen eigenen Zugang zur Skyline-Bahn, welche Passagiere ab April 2026 auch zum Terminal 3 bringen wird.

Das „Clash“ im NYX by Leonardo Hotels in Berlin-Köpenick

Contributed by Jens Hoffmann

 

Italienischer Genuss in Köpenick Text: Jens Hoffmann Photos: Anna-Maria Veszeli Ich nehme es vorweg, es war ein schöner Abend im Restaurant Clash KITCHENS AND BAR.   Direkt mit Seeblick an der Dahme befindet sich ein feines Restaurant mit Terrasse und Blick auf das Schloss Köpenick. Zwei Plätze auf der Aussenterrasse waren für uns reserviert um uns das neue Gastronomie-Konzept des NYX Hotel by Leonardo Hotels zu testen.
  Los geht`s. Wir starteten den Abend mit Limoncello Spritz und Tischtennis. Ein guter Start.
Wie ein Sommerabend in Italien: Limoncello Spritz schmeckt herrlich zitronig und bringt mit jedem Schluck Urlaubsstimmung. Wir waren bereit für die Küche der Fernsehköchin Graciela Cucchiara.
Und das alles direkt am Schloss in Köpenick. Die Speisekarte listet nur wenige – typisch italienische – Gerichte. Gabriella nutzt italienische Klassiker zur Inspiration und kocht diese mit dem NYZ Küchen Team gemeinsam.   Die Auswahl fällt schwer, alles klingt verlockend. Wir ziehen unseren Gastgeber zu Rate, der ganz unkompliziert anbietet, die Gerichte jeweils als halbe Portionen auf zwei Tellern zu teilen – eine wunderbare Idee, denn so wird aus drei Gerichten pro Person flugs ein Sechs-Gänge-Menü. Die überschaubare Weinkarte listet, passend zum Grundkonzept, Positionen aus Italien, exklusivere Optionen gibt es keine. Unsere Wahl fiel auf Pinot Grigio und Primitivo. Nachdem die Speisenauswahl geklärt und der Wein im Glas ist, gibt es zunächst etwas Brot, Öl und Oliven. Wenig später folgt die erste Teller. Ein Fischsalat.
Dann folgte ein -von Gabriella- modifizierter Caesars Salat mit fritierten Kapern und Grünkohl.
Interessant und von hervorragender Qualität. Dann folgte das klassische Parmigiana di Melanzane. Der Auberginen-Auflauf mit fruchtiger Tomate, Parmesan und Mozzarella gehört schon immer zu meinen Lieblingsgerichten aus Italien. Als aromatische Unterstützung gebe ich es ein wenig Olivenöl dazu. Einige Blätter Basilikums passen hervorragend. Und noch einen Schluck Pinot Grigio. Perfekt.   Das ist alles sehr klar, sehr fein gemacht und geschmacklich nicht weniger als sehr gut. Graciela Cucchiara bergeisterte uns mit ihrer typisch italienischen Küche, die mich an meine Kindheit und unzähllige Tage auf Elba und Sizilien entführte. Gabriella hat sizilianische Wurzeln. Meine Begleitung kennt sie bestens von Taste und Kitchen Impossible aus dem Fernsehen       Das Restaurant begeistert uns mit positiver Atmosphäre und großer Fensterfront. Der Blick auf den kleinen Hafen und die -in Renovierung befindliche -Fassade des Köpenicker Schlosses ist charmant.   Die Einrichtung des NYX ist im Boutique Hotel Stil. Cool, erdige Farbtöne, Polsterstühle und Bänke im zeitlosen Design.
Ich selbst wohne im Loft und fühle mich wohl.   Wir spiiele zwei weitere Sätze Tischtennis, trinken einen doppelten Espresso. Dann folgt das süße Finale: ein Tiramisu al Limone.
  Die sommerliche Variante des italienischen Klassikers gepaart mit einem weiteren Limocello Spritz ist der perfekte Abschluss. Ein schöner italienischer Abend in Köpenick geht zu Ende.   Tipp der Redaktion: Das NYX by Leonardo Hotels einfach ausprobieren. Information und Buchung: https://www.leonardo-hotels.com/berlin/nyx-hotel-berlin-kopenick-by-leonardo-hotels