Wechsel an der Spitze des Hotel Adlon Kempinski Berlin: Christian Hirt kehrt als Managing Director in das Luxushotel am Brandenburger Tor zurück.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Christian Hirt die Leitung des Hotel Adlon Kempinski Berlin und kehrt damit an einen besonderen Ort seiner Karriere zurück: Bereits von 2007 bis 2008 war er als Director of Food & Beverage im Adlon tätig. Nach 18 Jahren in leitenden Positionen weltweit kehrt der 49-Jährige nun erstmals wieder nach Deutschland und Berlin zurück.
„Es ist mir eine große Ehre, wieder Teil des legendären Hotels Adlon Kempinski Berlin zu sein – einem Ort, an dem Geschichte, Eleganz und herzliche Gastfreundschaft auf so wunderbare Weise zusammenkommen“, so Christian Hirt. „Das Adlon steht seit jeher für Exzellenz und echte Verbundenheit, Werte, die mir sehr am Herzen liegen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit einem so leidenschaftlichen Team weiterhin unvergessliche Erlebnisse für unsere Gäste zu schaffen und das nächste Kapitel in der Geschichte dieses außergewöhnlichen Hotels zu schreiben.“
Hirt bringt mit seiner umfassenden Erfahrung in der internationalen Luxushotellerie strategische Weitsicht, visionäre Führungsstärke und eine Leidenschaft für Exzellenz in den Bereichen Gästeerlebnis, Markenpositionierung und Servicequalität mit.
Zuletzt war er Managing Director des Botanic Sanctuary Antwerp, Mitglied der Leading Hotels of the World, und positionierte das Haus erfolgreich als eines der führenden Luxus- und Gourmetziele Europas.
Zuvor verantwortete er als Managing Director die Pre-Opening-Phase der Raffles Doha und Fairmont Doha in Katar, wo er die Positionierung beider Wahrzeichen verantwortete und eine Schlüsselrolle während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 sowie des Qatar Economic Forum 2023 spielte. Weitere Stationen seiner beeindruckenden Laufbahn führten ihn nach Istanbul, Sydney, St. Petersburg, Chicago und New Orleans, wo er in Führungspositionen für internationale Marken wie Raffles, Swissôtel, Kempinski und Le Méridien tätig war.
Mit seiner internationalen Erfahrung, seinem unternehmerischen Denken und seinem Engagement für Exzellenz steht Hirt für eine neue Ära im Adlon – geprägt von Innovation, Authentizität und einer tiefen Verbundenheit zu Gästen und Mitarbeitenden gleichermaßen. Der erfahrene Hotelier hält einen Master of Business Administration (MBA) der NEOMA Business School in Reims, Frankreich, sowie einen Bachelor in Hotel- und Restaurant-Management der Hotel Management Academy in Koblenz, Deutschland.
Christian Hirt tritt die Nachfolge von Karina Ansos an, die nach mehr als drei Jahren voller Engagement, Inspiration und Gestaltungswillen das Haus auf eigenen Wunsch verlässt, um sich künftig der Privathotellerie zu widmen. Als geschätztes Mitglied der Kempinski-Familie seit über zwei Jahrzehnten hat sie das legendäre Haus am Brandenburger Tor mit Leidenschaft geführt und seine Stellung als eine der ersten Adressen der internationalen Luxushotellerie weiter gefestigt.
„Wir freuen uns sehr, Christian Hirt als neuen Managing Director des legendären Hotel Adlon Kempinski Berlin willkommen zu heißen. Christian bringt eine Fülle an Erfahrung, eine Leidenschaft für Exzellenz und ein tiefes Verständnis für Luxushotellerie mit – Qualitäten, die perfekt zur Tradition des Adlon und seinem weltberühmten Serviceverständnis passen. Wir freuen uns auf seine Führung, um das Erbe des Adlon als eines der ikonischsten Hotels der Welt weiter zu pflegen und auszubauen“, erklärt Paul Lonergan, Chief Operating and Asset Management Officer, Kempinski Hotels.
Das größte Museum in der Geschichte der Menschheit ist offen (Präsident al-Sisi).
Nach jahrelangen Verzögerungen zeigt das GEM an den Pyramiden endlich auch seine bekanntesten Schätze, wie den Grabschatz des Pharaos Tutanchamun – Museum und Pyramiden als ein gemeinsames Erlebnis.
Es soll ein Ereignis sein wie nach einem pharaonischen Maßstab.
Könige, Staatschefs und internationale Prominenz wurden eingeladen, um die offizielle Eröffnung des Großen Ägyptischen Museums an den Pyramiden mit seinen wertvollen Schätzen der Pharaonen live zu verfolgen.
Hier wurde ein «Wahrzeichen von Weltklasse» gebaut, wie es die Regierung formuliert.
Der Samstag wurde zum Feiertag erklärt, und in Kairo wurden öffentlich Leinwände aufgestellt, um die Zeremonie zu übertragen.
Die Besucher können ab dem 4. November ins Museum.
Mit dem GEM, wie das Museum in Kurzform genannt wird, bekommen die wichtigsten Artefakte des alten Ägyptens ein prachtvolles neues Zuhause.
Der monumentale Bau in Giseh im Großraum Kairo beheimatet in zwölf Ausstellungshallen mehr als 100.000 Stücke aus der pharaonischen, griechischen und römischen Antike – laut Betreibern das größte archäologische Museum der Welt. Oder, wie Präsident Abdel Fattah al-Sisi es formulierte, das «größte Museum in der Geschichte der Menschheit».
Als einer der Ehrengäste reiste Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an – so wie hohe und höchste Vertreter aus rund 80 weiteren Ländern weltweit. Die Gastgeber kündigten «Könige, Königinnen, Kronprinzen und Angehörige von Königsfamilien» an wie auch Präsidenten und Ministerpräsidenten.
Mit der Eröffnung endet eine jahrelange Wartezeit mit immer neuen Verzögerungen. Angekündigt wurde das Museum in den 1990er Jahren, selbst der Beginn der Bauarbeiten liegt 20 Jahre zurück. Immer wieder kam etwas dazwischen – eine Revolution, politische Unruhen, eine Wirtschaftskrise, die Corona-Pandemie, schließlich noch der Krieg im benachbarten Gaza. Zugänglich sind weite Teile des GEM aber schon seit einem Jahr, der Lichthof mit der elf Meter hohen Statue von Ramses II. bereits seit 2023.
5.300 Artefakte von «King Tut»
Mit der offiziellen Eröffnung ist nun auch der Grabschatz des Pharaos Tutanchamun zu sehen und damit die Kronjuwelen der Sammlung.
Zum ersten Mal, seit der britische Archäologe Howard Carter 1922 die Grabkammer im Tal der Könige entdeckte, werden jetzt alle rund 5.300 Stücke von «King Tut» gezeigt, 2.000 davon sind noch nie öffentlich ausgestellt worden.
Zum Schatz gehört auch die goldene Totenmaske des Kindkönigs, die zum wohl bekanntesten Symbol pharaonischer Zeiten wurde.
Als weiteres Highlight gilt die Sonnenbarke, die mutmaßlich für Pharao Cheops gebaut wurde. Das 4.600 Jahre alte, 42 Meter lange Schiff war – zerlegt in 1.200 Teile – an der Südseite der Cheops-Pyramide vergraben. Experten hatten es nach der Entdeckung 1954 in mühsamer Kleinstarbeit wieder zusammengebaut. Es gilt heute als ältestes noch intaktes Schiff weltweit.
Wer in der Sammlung fehlt, ist Königin Nofretete, Hauptgemahlin des Pharaos Echnaton, deren Büste zu der Sammlung des Neuen Museums in Berlin zählt. Ägypten fordert seit Jahren die Rückgabe, während die deutsche Seite beteuert, die Büste sei nach dem Fund im Jahr 1912 rechtmäßig nach Berlin gekommen. Im GEM werden Besucher bei Touren gebeten, eine Petition zu unterzeichnen, um weiter für die Rückgabe zu kämpfen.
Museum und Pyramiden als ein gemeinsames Erlebnis
Mit dem Bau des irischen Architekturbüros Heneghan Peng wird die Sammlung des GEM eindrucksvoll in die Gegend rund um die Pyramiden eingebettet. Drei Sichtachsen am Museumsgebäude laufen auf die antiken Bauwerke zu, eine neue Fußgängerbrücke verbindet beide Sehenswürdigkeiten, die viele Touristen an einem Tag besuchen wollen. An- und abreisen können sie auch über den noch recht neuen Flughafen Sphinx, der etwa 30 Autominuten entfernt liegt.
Auch ein Besuch an Pyramiden und Sphinx-Statue läuft nun deutlich geregelter ab als noch vor einigen Jahren. Er beginnt auf der Westseite an einem neuen Eingang und mit Shuttlebussen, wodurch der Stau von privaten Autos und Tourbussen ein Ende hat. Für Souvenirhändler, Touranbieter oder Pferde- und Kamelhalter gelten strengere Auflagen. An den früher genutzten Eingängen herrschte oft ein Gewimmel, in dem Touristen sich bedrängt fühlen konnten.
Mit all diesen Umbauarbeiten hofft die Regierung, dem Tourismus weiteren Schwung zu verpassen. Vergangenes Jahr kamen 15 Millionen Touristen nach Ägypten – die meisten davon aus Deutschland und Russland -, bis 2032 sollen es doppelt so viele sein. Der Umsatz aus der Schifffahrt am Suezkanal ist eingebrochen, weil die Route durch die Angriffe im Zuge des Gaza-Kriegs zu gefährlich geworden ist. Umso wichtiger sind für das Land in seiner schweren Wirtschaftskrise die Einnahmen aus dem Tourismus.
«Doppelt so groß wie der Louvre in Paris»
Ins Abseits gerät unterdessen das Ägyptische Museum, der rosafarbene Bau am zentralen Tahrir-Platz also, dessen Besuch für viele Touristen in Kairo lange zum Pflichtprogramm zählte. Der Charme lag hier auch darin, dass die Artefakte teils lagerten wie auf einem Dachboden – eingestaubt, schlecht beschriftet, kaum beleuchtet, von Schülern bekritzelt. Die wichtigsten Stücke sind von dort ins GEM abgewandert und ins ebenfalls neue Zivilisations-Museum (NMEC).
Das GEM könnte eines der meistbesuchten Museen weltweit werden und damit aufsteigen in die Kategorie des Pariser Louvre, mit dem sich die Ägypter schon jetzt vergleichen.
Das Große Ägyptische Museum sei in seiner Gesamtfläche doppelt so groß wie der Louvre, wenn man die Parks des Louvre nicht mitzählt. Die Ausstellungsflächen beider Museen sind allerdings etwa gleich groß.
Bundespräsident Steinmeier war nicht nur bei der Eröffnung des neuen Großen Ägyptischen Museums dabei. Er konnte sich auch als einer der Ersten die Ausstellung anschauen – und ist voll des Lobes.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, „es ist Großes, was die Ägypter hier in wenigen Jahren geschaffen haben. Man kann das in seiner Bedeutung gar nicht überschätzen.»
Er sei überzeugt, dass dieses Museum viele Besucher aus aller Welt anziehen werde.
Steinmeier hatte am Abend zuvor auf Einladung von Ägyptens Präsident Abdel Fattahal-Sisi zusammen mit vielen anderen Staats- und Regierungschefs an der offiziellen Eröffnung des Museums teilgenommen. In ihm werden in Sichtweite zu den weltberühmten Pyramiden mehr als 100.000 Artefakte aus der pharaonischen, griechischen und römischen Antike ausgestellt. Herzstück ist der nun komplett zu sehende Grabschatz des Kindkönigs Tutanchamun.
Es handele sich um eine «phänomenale Architektur», sagte Steinmeier zu dem monumentalen Bau – «eine Architektur, die vor allem den ausgestellten Gegenständen, den Artefakten wirklich den Raum gibt, den sie brauchen».
«Im übertragenen Sinne ist es ein Ort der Zusammenführung, der Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet und auch Ägypten mit der Welt», sagte Steinmeier. Er sei froh darüber, dass deutsches Know-how zur Gestaltung beigetragen habe. Im zentralen Teil der Tutanchamun-Galerie hätten deutsche Unternehmen geholfen, die Ausstellungsstücke in Szene und ins Licht zu setzen.
Der Eiffelturm, das Louvre Museum und die Foundation Louis Vuitton gehören auf jede Bucketlist.
La ville des arts et l’amour, der Kunst und Liebe.
Die Fondation Louis Vuitton in Paris zeigt die bislang umfassendste Retrospektive von Gerhard Richter.
Kurz zur StiftungLouis Vuitton (Fondation d’entreprise Louis Vuitton).
Sie ist ein Privatmuseum, auf Initiative von Monsieur Arnault, dem Vorstandsvorsitzenden des französischen Luxusartikelkonzerns LVMH.
Gezeigt werden in dem von Frank Gehry geplanten und gebauten Museumsgebäude Werke des 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude liegt am Jardin d’Acclimatation.
Wir leben in einer Welt, in der Kunst überall ist.
Bilder können persönlich oder kommerziell sein, unendlich oft produziert und konsumiert werden.
Für den Künstler Gerhard Richter zeugen sie jedoch von einer monumentalen Karriere, die sich nicht nur durch eine Vielzahl von Genres bewegt, sondern auch von jeder einzelnen Oberfläche eine Bedeutung vermittelt.
Die Fondation Louis Vuitton zeigt nun die Richter Retrospektive – in einem ähnlich beispiellosen Umfang wie frühere Ausstellungen zu David Hockney und Mark Rothko (zu sehen bis zum 2. März 2026).
Mehr als 270 Werke werden chronologisch präsentiert und spannen einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten auf: von den Fotobildern ab 1962 und der Entwicklung seiner charakteristischen Unschärfetechnik, über die Farbfelder (Color Charts), die sich später zu schwindelerregenden digitalen Streifen weiterentwickeln, bis zu den neu komponierten Landschaften und den grauen Bildern, in denen Richter versucht, „Nichts“ zu malen.
Hinzu kommen die überwältigenden großformatigen Abstraktionen, kleinere, nicht minder beeindruckende Stillleben sowie die verschiedenen Glasarbeiten, in denen er mit Spiegelung experimentiert.
Überall in den Galerien sind seine Zeichnungen zu sehen, die frei und technisch anspruchsvoll sind.
„Sie stellt das Werk dar, das er für die Ewigkeit definieren wollte“, sagt Suzanne Pagé, künstlerische Leiterin der FLV. Sie lernte Richter 1981 bei der Zusammenstellung einer Gruppenausstellung kennen und leitete 1993 seine erste Pariser Retrospektive im Musée d’Art Moderne. „Richters Kunst trägt die Verantwortung für die Welt, für die großen Dramen der Geschichte und der Gegenwart … Seine Bilder sind es, die einen innehalten lassen, die einen sehen lassen.“
In der Tat. Wenn man vor seinen Abstraktionen innehält, bemerkt man zum Beispiel das Verschmieren der leuchtenden Farben, die in Schichten aufgetragen werden, sodass sie sich fangen und zusammenlaufen; die Geradlinigkeit des Spachtels, den Richter benutzt, um die Farbe über die Leinwand zu ziehen; die Tatsache, dass man trotz aller Nichtgegenständlichkeit seine eigenen Ideen und Gefühle darin eingebettet findet.
Ein Dokumentarfilm über den Künstler, „Gerhard Richter Painting“, aus dem Jahr 2011 ist aufschlussreich – nicht nur, weil man ihn bei der Arbeit an den monumentalen Abstraktionen beobachtet, sondern weil man versteht, welche geistige Auseinandersetzung jedes Werk begleitet. „Es wird mit jedem Schritt schwieriger“, sagt er. „Und ich fühle mich immer weniger frei, bis ich zu dem Schluss komme, dass es nichts mehr zu tun gibt – wenn nach meinem Maßstab nichts mehr falsch ist. Dann höre ich auf, und das war’s.“
„Bei Richters Kunst geht es um Kontrolle, aber auch um den Zufall“, sagt Pagé. „Das ist das Außergewöhnliche: Beherrschung und Zufall, wie in der Musik von Bach – perfekt strukturiert und doch das Unerwartete zulassend.“
Kein Wunder, dass Bernard Arnault im Vorwort des Ausstellungskatalogs schreibt, Richter sei „einer meiner Lieblingskünstler“; seine Sammlung bestätigt dies.
Als die Fondation Louis Vuitton 2014 eröffnet wurde, war Richter bereits mit 14 Werken prominent vertreten. Jetzt ist die Zahl auf 35 angewachsen, ein frühes Grisaille-Gemälde nach einer Fotografie des Tieres in einem locker dargestellten Wald, und das erkennbar von Richter geferigte 4900 Farben, das aus 196 einzelnen lackierten Tafeln mit je 25 Quadraten besteht.
Im Grunde hat sich Richter sein ganzes Leben lang für „die Beziehung, die wir zur Realität haben“ interessiert, wie er es ausdrückte, ohne jemals von der Realität auszugehen und ohne jemals den Prozess oder den Kontext zu beschönigen. Alle seine charakteristisch unscharfen Porträts – auch sein eigenes von 1996 – malte er nach Fotografien. Seine chromatischen Lackwirbel auf Plexiglas nannte er „Flow“, seine abstrakten Gemälde schlicht „Abstract Paintings“. Eines der beeindruckendsten Werke ist „Stroke (on Red)“: Es zieht sich über eine ganze Wand und sieht wie ein einziger, ausgedehnter und vergrößerter gelber Pinselstrich auf einem rot gesprenkelten Hintergrund aus, ist in Wirklichkeit aber das Werk von hochpräzisen, kleinen Pinselstrichen.
„Er hat die Sprache der Malerei im wahrsten Sinne des Wortes gedehnt“, sagt Nicholas Serota, der Direktor des Tate, als das Museum 2012 seine eigene Richter-Retrospektive zeigte, die Serota zusammen mit Dieter Schwarz kuratierte. Richter, so fügt er hinzu, „gibt nicht einfach nur ein Bild wieder, sondern trägt die Erinnerung und die Zeit zwischen der Aufnahme eines Fotos und dem Zeitpunkt des Malens weiter.“
Dies war bei dem Porträt seiner Tochter Betty , das er 1988 nach einem Foto von 1977 malte, sicherlich der Fall, oder auch bei Lesende, das seine damalige Frau Sabine Moritz-Richter zeigt.
Richter greift in beide Szenen nicht ein; stattdessen ist es das verschwommene, glühende Licht auf ihren Haaren oder in den Texturen ihrer Kleidung, das eine bemerkenswerte Verbindung herstellt.
Solche Momente stellen Richters Ruf, kühl und analytisch zu sein, infrage. „Natürlich ist da ein stark intellektueller Aspekt“, sagt Serota, „aber letztlich geht es auch um eine Neugier auf Emotion – und eine Neugier auf die Geschichte der Zeit, durch die er gelebt hat.“
Sein Gemälde zu den Anschlägen vom 11. September 2001 trägt den Titel September und löst eine sofortige Reaktion aus, ob im Museum of Modern Art oder hier.
Das Werk ist absichtlich klein gehalten, nicht größer als ein kleiner Fernseher. Da ist der blaue Himmel, ein grauer Rauchschleier, die beiden Gebäude in der Höhe – und dann sind da noch die Schlieren, die für Interpretationen offen sind, aber mit großer Intensität auf das Bild einwirken.
Im Jahr 2017 beschloss Richter, mit dem Malen aufzuhören. Die körperliche Anstrengung, die diese Arbeit erfordert, spielte bei dieser Entscheidung keine Rolle; er war schlicht der Überzeugung, dass sein Werk vollendet war.
Heute, mit 93 Jahren, führt Richter ein ruhiges Leben am Rande von Köln. Obwohl er „ein wenig gebrechlich“ ist, so Serota, “ist er geistig sehr rege und zeichnet an den meisten Tagen weiter.”
Pagé unterstreicht, wie wichtig es ist, beim Besuch der Fondation wirklich Zeit mit seinen Werken zu verbringen.
„Seine Bilder sind emotional und schön, aber auch streng durchdacht. Schauen Sie genau hin, und das Bild wird bei Ihnen bleiben; es wird Sie nie mehr verlassen.“
You could easily ennjoy and fill a couple of weeks eating your way down one street in Jackson Heights, Queens, or spend days uncovering corners of Central Park.
I just like to show the cherry on the cake.
Here you’ll find a nice condo, loft, bar, a hidden garden, market against the backdrop of an unbeatable skyline and some big-picture and hyperlocal history to bring you a little closer the feel good of the city.
Recommendations:
The Museum of the City of New York is where you find 400 years of history.
Elizabeth Street Garden is a community garden full of flowery nooks and hidden benches to discover.
Galleries and attractions
City Reliquary has thousands of New York relics that you can view for the price of a Williamsburg latte. Nicola Vassell Gallery is a new exhibition space dedicated to diverse perspectives. Jack Shainman Gallery is a contemporary art gallery on West 24th Street. Greene Naftali is a roomy gallery tucked beneath the High Line.
Tompkins Square Park is a site with a long history of activism and perfect for a morning stroll. Nuyorican Poets Cafe is a Lower East Side center of poetry and performance with Puerto Rican roots and a bohemian spirit.
Restaurants and bars
Le Rock is a French brasserie in Rockefeller Center with a sleek Art Deco design. Ace’s Pizza offers Detroit-style slices to go in Midtown. Lodi, a favorite of The New York Times food critic, Pete Wells, is an Italian restaurant with outdoor seating. Blue Ribbon Sushi Bar is an 11-seater in Rockefeller Center. Pebble Bar is a sexy, low-lit Midtown cocktail bar where the chances of a celebrity sighting are high. Jimmy’s Corner is a Times Square dive bar that was opened in 1971 by a beloved former boxer and trainer. Frankel’s Delicatessen & Appetizing is where to get a riff on the bacon, egg and cheese in Greenpoint, Brooklyn.
Peter Pan Donut & Pastry Shop has delighted for decades with its cheap and cheerful treats and brightly uniformed staff. Bar Pitti, an Italian restaurant in Greenwich Village, may be known for its lines and brash service, but the people-watching is superb. Malatesta Trattoria is a low-key, cash-only Italian affair in the Village. Marie’s Crisis Café is where to find Broadway-level talent for the price of a couple of beers.Golden Unicorn is a Chinatown stalwart in the rapidly shrinking neighborhoodMei Lai Wah has delicious pork or steamed egg-yolk buns for a snack on-the-go.
Shopping and markets
Big Night is a “shop for dinner, parties and dinner parties.
50 Norman is where you can discover a Japanese mini-market.
Where to stay:
Nothing has quite as much old-school downtown appeal and luxury as The Bowery Hotel in the Lower East Side
Itinerary:
400 years of history at the Museum of the City of New York in East Harlem which you will find opposite Central Park at the top end of Museum Mile. Its an overview of the many eras of the city’s development, including its few decades as the Dutch settlement of New Amsterdam, its 19th-century shift to an immigrant hub, the growth of the city’s park program after the New Deal and the birth of the punk and hip-hop subcultures of the 1970s and 1980s. Le Rock Go grand in Midtown Rockefeller Center is enticing popular restaurateurs with real-estate deals, aiming to draw locals and tourists alike. One glamorous newcomer is Le Rock, a French brasserie (from the owners of the popular TriBeCa restaurant Frenchette) with a sleek Art Deco design and a pricey (around $200 for two without drinks) menu of chilled oysters, bison au poivre and a long list of natural wines. For a night of grand Manhattan opulence, you’re in good hands. Other notable arrivals in the area: Detroit-style slices at Ace’s Pizza, Italian dining with outdoor seating at Lodi (a Times food critic’s favorite) and the 11-seat Blue Ribbon Sushi Bar. 9 p.m. Drink somewhere old, somewhere new Cap off your night at Midtown’s sexy new Pebble Bar, known for its celebrity clientele and investors. low lighting and cushy booths; and the highest number of chic 30-somethings per capita in the neighborhood. Grab a fistful of the fancy matchbooks on your way out. For the Midtown of yesteryear there’s Jimmy’s Corner, a dive bar opened in 1971 by the former boxer and trainer Jimmy Glenn, who died of Covid complications in 2020. Now operated by his son Adam, it remains a perfect spot for a beer and a shot for both tourists.
Visitors to New York could easily fill an entire weekend uncovering corners of Central Park.
The real breakfast of champions is a pastrami, egg and cheese sandwich at Frankel’s Delicatessen & Appetizing in Greenpoint, Brooklyn.
There may be no better representation of New York deli cuisine than the happy marriage between the Jewish staple meat, and the bodega and coffee-cart hero, the bacon, egg and cheese. If securing a window seat is a bust, the benches of McCarren Park across the street are calling your name. And for breakfast dessert (you’re on vacation!): Peter Pan Donut & Pastry Shop. You might recognize the bakery from the 2021 movie “Spider-Man: No Way Home,” but regulars know it for the unparalleled blueberry buttermilk doughnuts ($1.75). 11 a.m. Shop by the skyline From Greenpoint, the northernmost neighborhood in Brooklyn, the views of the East River are unbeatable. Follow Noble Street all the way to the end, and you’ll find Greenpoint Terminal Market, a marketplace of vendors, every Saturday and Sunday, rain or shine. You’ll get a top-tier view of the Manhattan skyline while you sift through racks of vintage clothes, tables of art and jewelry, and maybe get a really bad portrait made ($5) to commemorate the day. For a little more shopping, try Big Night, a “shop for dinner, parties and dinner parties”; Dobbin St. Vintage Co-op for vintage furniture; and the mini-Japanese market at 50 Norman for housewares by Cibone and customized dashi packs from Dashi Okume. Do not miss Coney Island
Hidden away from Williamsburg’s chain coffee shops and boutique gyms is City Reliquary ($7 entry) a tiny, colorful storefront wedged between buildings on Metropolitan Avenue. Inside is a quirky and fascinating collection of New York artifacts curated by this not-for-profit community museum and civic organization. Packed (really packed) into two small rooms, you’ll find defunct subway signage, souvenirs from New York World’s Fairs, samples of rocks from far below the city and an astonishing amount more. Look for the many iterations of paper deli cups, including the iconic Anthora cup (designed by Leslie Buck in the 1960s), which you’ll still see at diners and bodegas today.
Walking between the hundreds of galleries in the West Side Manhattan neighborhood of Chelsea, rather than committing to one art museum, is a great way to take in a large sampling of artists and immerse yourself in their works. Start at the airy Nicola Vassell Gallery, an exciting new gallery committed to exhibiting diverse perspectives. From there, head up 10th Avenue to Jack Shainman Gallery on West 24th Street where artists such as Gordon Parks and Carrie Mae Weems have shown their work. End your crawl at Greene Naftali, a roomy gallery tucked beneath the High Line.
Greenwich Village people complain about its restaurants: Lines everywhere, many cash-only and littered with celebrities and the rubberneckers that follow.
For first-time Village diners, though, Bar Pitti unfailingly delivers an entertaining night out.
Get there around 6 p.m. (with cash — no cards accepted) and there should be a short wait.
Order the eggplant Parmesan if it’s on and a bottle of Pinot Noir.
The best Italian food in New York?
It’s probably not the best on its block. But the brash-yet-somehow-charming service, prime location and killer people-watching makes Bar Pitti a true New York affair.
For a more relaxed alternative, Malatesta Trattoria has an excellent tagliatelle ragu and a lower-key ambience.